So wandelst du ein PDF in JPG um
- PDF hinzufügen. Tippe auf „PDF auswählen“ (oder zieh die Datei auf die Seite). Fragt die Datei nach einem Passwort, gib es ein und tippe auf „Öffnen“.
- Format, DPI und Seiten wählen. Lass JPG ausgewählt oder wechsle zu PNG. Wähle 150 DPI für die meisten Zwecke, 300 DPI zum Drucken, 72 DPI für die kleinsten Dateien. Gib einen Seitenbereich wie 1-3, 7 ein oder lass das Feld leer für alle Seiten.
- Umwandeln. Tippe auf „In JPG umwandeln“. Die Seiten werden nacheinander gerendert, mit einer Vorschau und der Dateigröße für jede fertige Seite.
- Herunterladen. Tippe neben einer Seite auf „Herunterladen“ oder auf „Alle als ZIP herunterladen“, um jede Seite in einer Datei zu bekommen. Die Bilder heißen wie das PDF, ergänzt um die Seitenzahl.
Was es kann
- Wandelt jede Seite oder nur einen Bereich wie 1-3, 7 in JPG oder PNG um
- Drei Auflösungen: 72 DPI für Bildschirm und E-Mail, 150 DPI für Upload-Formulare, 300 DPI für den Druck
- Qualitätsregler für JPG; PNG behält Transparenz und scharfen Text
- Jede Seite einzeln oder alle Seiten als eine ZIP-Datei herunterladen
- Öffnet passwortgeschützte PDFs, wenn du das Passwort kennst
- Läuft komplett auf deinem Gerät — die einzige Netzwerkanfrage lädt den Open-Source-Renderer PDF.js
Was macht dieses Tool?
Es nimmt ein PDF und macht aus jeder Seite eine gewöhnliche Bilddatei — JPG oder PNG — in der Auflösung, die du wählst. Die Arbeit erledigt PDF.js, der in Firefox eingebaute Open-Source-Renderer, der innerhalb dieser Seite läuft. PDF.js zeichnet die Seite auf eine verborgene Zeichenfläche; dein Browser kodiert diese Zeichenfläche dann mit seinem eigenen JPEG- oder PNG-Encoder. Es gibt keinen Server-Schritt. PDF, Bitmaps und Bilder existieren nur im Speicher dieses Browser-Tabs.
Wie entscheide ich zwischen 72, 150 und 300 DPI?
DPI (Punkte pro Zoll) legt fest, wie viele Pixel jeder Zoll der Seite bekommt. Eine PDF-Seite hat eine physische Größe in Punkt (72 Punkt auf einen Zoll), die Pixelgröße des Bilds ergibt sich also direkt aus den DPI. Die Tabelle zeigt die genauen Pixelmaße für die zwei häufigsten Seitenformate, den Speicher, den eine einzelne Seite beim Zeichnen braucht (Breite × Höhe × 3 Byte), und wofür sich jede Einstellung eignet. Das fertige JPG ist viel kleiner als die Bitmap — wie viel kleiner, hängt von der Seite ab: Eine reine Textseite schrumpft auf einen winzigen Bruchteil, ein Fotoscan deutlich weniger.
| DPI | US Letter (8,5 × 11 Zoll) | A4 (210 × 297 mm) | Bitmap beim Rendern (Letter) | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| 72 | 612 × 792 px | 595 × 842 px | etwa 1,5 MB | E-Mail-Anhänge, schnelle Vorschauen, Chat-Nachrichten, Vorschaubilder |
| 150 | 1275 × 1650 px | 1240 × 1754 px | etwa 6,3 MB | Upload-Formulare, Webseiten, Lesen am Bildschirm, die meisten Ausweis- und Dokument-Uploads |
| 300 | 2550 × 3300 px | 2480 × 3508 px | etwa 25 MB | Druck, OCR, Archivierung, alles mit Kleingedrucktem oder kleiner Handschrift |
Viele Upload-Formulare erlauben nur wenige Megabyte pro Bild und manchmal auch eine maximale Pixelgröße; JPG mit 150 DPI ist meist die Einstellung, die beides erfüllt. Lehnt ein Formular die Datei ab, probiere 72 DPI oder senke die JPG-Qualität, bevor du zu einem separaten Komprimierer greifst.
Wann sollte ich ein PDF überhaupt in ein Bild umwandeln?
- Eine Website oder App nimmt nur JPG oder PNG an (Bewerbungen, Visum-Portale, Versicherungsfälle, Kleinanzeigen).
- Du willst eine Seite in eine Nachricht, eine Folie oder ein Dokument einfügen, ohne dass der Empfänger ein PDF öffnen muss.
- Du brauchst ein flaches Bild eines unterschriebenen Formulars, das sich nicht Feld für Feld bearbeiten lässt.
- Du willst eine einzelne Seite in einem Bildbearbeitungsprogramm zuschneiden oder beschriften.
Wenn du den umgekehrten Weg gehst — du hast Fotos und brauchst ein PDF — nimm JPG in PDF. Um ein langes PDF in einzelne PDFs statt Bilder zu zerlegen, nimm PDF teilen.
Was geht verloren, wenn eine Seite zum JPG wird?
Alles, was nicht sichtbar ist. Markierbarer Text, Hyperlinks, Lesezeichen, Formularfelder, Kommentare und die Metadaten des Dokuments (Autor, Erstellungsdatum) werden nicht ins Bild übernommen. Manchmal ist genau das der Sinn — ein plattgedrücktes Bild eines ausgefüllten Formulars lässt sich schwerer manipulieren —, aber es heißt auch, dass das Bild nicht durchsuchbar ist. Das Tool Bild in durchsuchbares PDF kann später wieder eine OCR-Textebene hinzufügen, falls du eine brauchst. JPG ist außerdem verlustbehaftet: Bei 90 Prozent Qualität ist der Unterschied bei Dokumenten unsichtbar, aber wiederholtes Neuspeichern verschlechtert die Textkanten, also behalte das Original-PDF.
Wo liegen die Grenzen?
- Alles passiert in einem Browser-Tab, die Obergrenze ist also der Speicher. Seiten werden nacheinander gerendert und jede Bitmap wird freigegeben, bevor die nächste beginnt, aber ein 300-DPI-Rendering eines langen Scans dauert auf einem Smartphone trotzdem. Das Tool warnt ab 100 MB oder 200 Seiten; wandle stattdessen einen Seitenbereich um.
- Seiten, die bei der gewählten DPI-Zahl größer als etwa 64 Megapixel wären, werden in der größten Größe gerendert, die der Browser anlegen kann, und das Tool sagt es dir.
- Passwortgeschützte Dateien öffnen sich, wenn du das Passwort eingibst. Beschädigte Dateien oder Dateien mit Funktionen, die PDF.js nicht rendern kann (seltene Kodierungen, manche XFA-Formulare), kommen eventuell leer heraus oder scheitern mit einer Meldung.
- Schriften, die nicht im PDF eingebettet sind, ersetzt PDF.js, das Ergebnis kann daher leicht von Acrobat abweichen.